Die Lions, Geschichte und Philosophie
 

Lions Club International

ist eine weltweite Vereinigung freier Menschen, die in freundschaftlicher Verbundenheit bereit sind, sich den gesellschaftlichen Problemen unserer Zeit zu stellen und uneigennützig an ihrer Lösung mitzuwirken. Lions Club International wurde 1917 in Illinois durch Melvin Jones gegründet und hat seinen Hauptsitz in Oak Brook bei Chicago. Die Gründung des ersten Lions Club Deutschlands erfolgte 1951 in Düsseldorf. Weltweit sind über 1,3 Mio. Lions-Mitglieder in über 45.000 Clubs und 190 Ländern organisiert. In Deutschland gibt es heute ca. 42.000 Mitglieder in 1.248 Clubs. Lions-Mitglieder verpflichten sich der Toleranz im menschlichen Zusammenleben und wollen insbesondere:

  • der Gemeinschaft dienen
  • freundschaftliche Beziehungen zwischen den Völkern entwickeln und dadurch den Weltfrieden festigen
  • ihren Mitmenschen in materieller und seelischer Not beistehen sowie
  • die Kulturgüter sinnvoll bewahren.

Sie tun das in der Erkenntnis, dass jedes Staatswesen nur in dem Maße dem einzelnen dienen kann, wie der einzelne bereit ist, sich für das Gesamte einzusetzen.


Die Ziele von Lions Club International

  • Den Geist gegenseitiger Verständigung unter den Völkern der Welt zu WECKEN und zu erhalten;
  • die Grundsätze eines guten Staatswesens und guten Bürgersinns zu FÖRDERN;
  • aktiv für die bürgerliche, kulturelle, soziale und allgemeine Entwicklung der Gesellschaft EINZUTRETEN;
  • die Clubs in Freundschaft, Kameradschaft und gegenseitigem Verständnis zu VERBINDEN;
  • ein Forum für die offene Diskussion aller Angelegenheiten von öffentlichem Interesse zu BILDEN, ohne jedoch politische Fragen parteiisch und religiöse Fragen unduldsam zu behandeln;
  • einsatzfreudige Menschen zu BEWEGEN, der Gemeinschaft zu dienen, ohne daraus persönlich materiellen Nutzen zu ziehen; Tatkraft und vorbildliche Haltung in allen beruflichen und persönlichen Bereichen zu entwickeln und zu fördern.


Die ethischen Grundsätze von Lions Club International

  • Meinen Glauben an die Würde meines Berufes durch tätige Bemühungen so zu bekunden, dass ich den Ruf verdiene, etwas geleistet zu haben.
  • Erfolg zu suchen und jeden angemessenen Lohn oder Nutzen fordern als etwas, was mir zu Recht gebührt, aber keinen Nutzen oder Erfolg um den Preis des Verlustes der Selbstachtung dergestalt anzustreben, dass ich einen ungebührlichen Vorteil wahrnehme oder mich auf fragwürdige Handlungen einlasse.
  • Daran zu denken, dass es zum Aufbau meiner Existenz nicht notwendig ist, diejenige eines anderen zu zerstören, loyal zu sein zu meinen Kunden oder Geschäftsfreunden und wahrhaftig mit mir selbst.
  • Beim Auftauchen eines Zweifels an der Gerechtigkeit und Sauberkeit meiner Einstellung oder meines Verhaltens gegenüber meinen Mitmenschen, einen solchen Zweifel gegen mich selbst zu richten.
  • Freundschaft als Ziel und nicht als Mittel zum Zweck zu betrachten. Zu verstehen, dass wahre Freundschaft nicht am Dienst des einen für den anderen gemessen wird, sondern dass wahre Freundschaft nichts erwartet, aber Dienste in dem Geiste annimmt, in dem sie erwiesen werden.
  • Mir stets meiner Verpflichtungen als Bürger gegenüber meiner Nation, meinem Lande und meiner Gemeinde bewusst zu bleiben und ihnen in Wort, Haltung und Tat meine unerschütterliche Treue zu halten. Ihnen meine Zeit, meine Leistungsfähigkeit und meine Möglichkeiten großzügig zur Verfügung zu stellen.
  • Meinen Mitmenschen zu helfen, indem ich den Unglücklichen mit Trost, den Schwachen mit Tatkraft, den Bedürftigen mit meiner Habe beistehe.
  • Behutsam zu sein mit meiner Kritik und freigebig mit meinem Lob, aufzubauen und nicht zu zerstören.